Schwieriges Finale für RBM Racing


Mit Jan-Vincent Stolle trat das RBM Racing Team beim Finale des ADAC Kart Masters am vergangenen Wochenende in Wackersdorf an. Bei einem hochkarätigen Teilnehmerfeld erwischte man jedoch einen schlechten Start und verpasste den Finaleinzug um Haaresbreite.

Nach dem gelungenen Heimrennen in Kerpen wollte Jan-Vincent Stolle auch beim Saisonfinale der stärksten Kartrennserie Deutschlands noch einmal überzeugen. Doch auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Oberpfalz wurde ihm seine Körpergröße zum Verhängnis. „Jan ist für die Bambini einfach zu groß. Wir haben auf der langen Geraden einen deutlichen Geschwindigkeitsverlust und dadurch keine Chance die Konkurrenz zu halten. Bei Regen würde das anders aussehen“, erklärte Teamchef Ralf Braaz.

Der gewünschte Regen blieb jedoch aus. An beiden Renntagen war es trocken und Jan hechtete dem Mittelfeld hinterher. Mit Startplatz 35 nach dem Zeittraining hoffte der Youngster aber noch auf eine Finalteilnahme und gab in den Vorläufen Vollgas. Letztendlich reichten Position 22 und 24 aber nicht zum Lösen eines Finaltickets aus.

Die Enttäuschung war natürlich groß. Ralf Braaz wusste seinen Schützling aber aufzubauen: „Wir werden in den Wintermonaten zu den Junioren wechseln und viel trainieren. Dort ist Jan konkurrenzfähig und kann im kommenden Jahr sicherlich mehr Erfolgserlebnisse feiern.“

Vorher heißt es aber noch einmal Zähne zusammenbeißen. Am kommenden Wochenende wartet in Liedolsheim der DMV Goldpokal. Vielleicht erhört der Wettergott Jans Gebete und es regnet in Baden.

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