RBM Racing Team fährt in Kerpen in die Top-Ten

Benedict Stolle
Benedict Stolle
Jan-Vincent Stolle
Jan-Vincent Stolle
Teamchef Ralf Braaz im Vorstart
Teamchef Ralf Braaz im Vorstart

Auf das bisher beste Rennwochenende im ADAC Kart Masters darf das RBM Racing Team zurück blicken. Gemeinsam mit dem Brüderpaar Benedict und Jan-Vincent Stolle mischte das Team in den Top-Ten der stärksten Kartrennserie Deutschlands mit und kassierte die ersten Meisterschaftspunkte.

Ein bisher durchwachsenes Jahr nahm am vergangenen Wochenende eine erfreuliche Wende. 183 Fahrer traten beim ADAC Kart Masters in Kerpen an und das RBM Racing Team gehörte zu den Top-Teams bei den KF Junioren. Auf dem 1.107 Meter langen Kurs spielte Jan Vincent Stolle seine Kenntnisse aus und gehörte von Beginn an zu den Kandidaten auf die vorderen Ränge.

Im Zeittraining war er toller Zehnter und legte in den Heats nochmals eine Schippe drauf. Mit den Positionen neun und sieben, verbesserte er sich auf Platz sieben in der Zwischenwertung. Leider trübte das erste Finale etwas das Bild, nach packenden Fights kam Jan Vincent nur als 15. in das Ziel. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, attackierte der Youngster im zweiten Durchgang und kämpfte sich mit einer starken Vorstellung auf Position acht nach vorne. Neben seiner ersten Top-Ten-Platzierung in dieser Saison, kassierte er auch erstmalig Meisterschaftspunkte.

Sein Bruder hatte es dagegen bei den Bambini etwas schwieriger. Die jüngsten Piloten im ADAC Kart Masters beeindruckten wiederholt mit einer hohen Leistungsdichte. In den Rennen fuhr das 34-Mann starke Feld wie an der Perlenschnur gezogen und ließ nur wenige Möglichkeiten zum Überholen. Am Sonntag wurde der Rookie als 30. und 28. in den Finals abgewinkt.

Teamchef Ralf Braaz war am Abend natürlich sehr zufrieden: „Diesmal gibt es nicht viel zu meckern. Jan Vincent ist ganz vorne mitgefahren und hat seine starke Leistung gezeigt. Bei den Bambini sah es etwas anders aus, wenn man in dem Feld jedoch einmal hinten liegt, wird es wirklich schwer wieder nach vorne zu fahren.“

Schon in zwei Wochen reist das Team wieder nach Kerpen, dann findet dort das Thomas Knopper und Graf Berghe von Trips Memorial statt.
 

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